Der Gedanke, dass es Menschen gibt, die eine Brücke zwischen unserer und der geistigen Welt schlagen können, ist faszinierend. Und in der Tat lassen sich in der Geschichte viele berühmte Hellseher finden, die aufgrund ihrer zutreffenden Botschaften aus anderen Dimensionen große Bekanntheit erlangten. Doch was genau steckt hinter dieser geheimnisvollen Fähigkeit? Und was ist ein Medium überhaupt?

Dieser Frage möchte ich in meinem heutigen Blogbeitrag nachgehen und dich auf eine Reise mitnehmen in die Welt der spirituellen Medialität. Wir finden gemeinsam heraus, was es bedeutet, ein Medium zu sein. Und wie Menschen diese besonderen Fähigkeiten entwickeln, um mit der geistigen Welt kommunizieren zu können. Auch werde ich erklären, welche Methoden mediale Menschen nutzen, um Botschaften aus der anderen Welt zu empfangen und zu übermitteln. Es wird spannend werden! Aber gehen wir zuerst einmal der Frage nach, was überhaupt ein Medium ist.

Was ist ein Medium?

Allein das Wort „Medium“ erklärt schon sehr gut, was es damit auf sich hat. Im Lateinischen bedeutet das Wort so viel wie: Mittel oder Vermittelndes. Noch interessanter wird es, wenn wir uns das Wort als beschreibendes Adjektiv ansehen. Denn dann bedeutet es übertragen auf die deutsche Sprache: mitten, in der Mitte, dazwischenliegend, unparteiisch und neutral.

Für mich beschreiben diese Worte die Rolle eines Mediums perfekt. Denn es handelt sich im wahrsten Sinne des Wortes um einen Übermittler, einen Kanal oder einen Übersetzer von Botschaften aus der geistigen Welt. Dabei bildet das Medium eine Brücke zwischen der feinstofflichen Wahrnehmungsebene und unserer grob stofflichen, für uns sichtbaren Realität.

Und die Funktionsweise könnte man mit der eines Radios vergleichen. Denn sowohl das Medium als auch ein Radio empfangen für uns unsichtbare Signale und wandeln diese in verständliche Botschaften um. Während das Radio elektromagnetische Wellen einfängt und in hörbare Klänge überträgt, empfängt das Medium feinstoffliche Energien aus der geistigen Welt und übersetzt sie in sprachliche oder gefühlte Informationen.

Beide müssen auf die richtige „Frequenz“ eingestellt werden: das Radio durch Drehung des Knopfes, das Medium durch meditative Techniken und Fokussierung. Wie ein Radio unterschiedliche Sender zur Auswahl hat, kann auch ein Medium verschiedene spirituelle Quellen anzapfen, sei es über innere Stimmen, Visionen oder intuitive Impulse.

Gleichermaßen können die Klarheit und Qualität der empfangenen Nachrichten sowohl beim Radio als auch beim Medium durch äußere Einflüsse und die Empfangsbedingungen variieren. Dieser Vergleich zeigt, wie beide als Brücken fungieren – das Radio zwischen Sender und Hörer, das Medium zwischen der geistigen und der materiellen Welt.

Das Mysterium der Medialität: ein Blick hinter die Kulissen der geistigen Kommunikation

Ein medialer Mensch kann auf faszinierende Art und Weise Informationen aus einer nicht-physischen, spirituellen oder energetischen Quelle empfangen und übermitteln. Damit ist er ein Medium. Dafür verfügt er über mediale Fähigkeiten, die ganz unterschiedlich und sehr individuell ausgeprägt sein können. In der Regel ist es ein Mix und eine Kombination von verschiedenen außersinnlichen Wahrnehmungen, die ein Medium in die Lage versetzen, Botschaften und Visionen aus einer unsichtbaren Welt wahrzunehmen, die jenseits der normalen und uns bekannten physischen Sinne liegt.

Die fünf Sinne der Medialität

  • Hellsehen (Clairvoyance)

Hellsehen ist die Fähigkeit eines Mediums, Bilder und Visionen aus der geistigen Welt zu sehen. Diese Visionen können in Form von symbolischen Bildern, klaren Szenen oder sogar als mentale „Filme“ erscheinen, die tiefere Botschaften oder Hinweise enthalten.

  • Hellhören (Clairaudience)

Hellhören ermöglicht es dem Medium, Stimmen oder Klänge aus der spirituellen Welt zu vernehmen. Diese akustischen Botschaften können Ratschläge, Warnungen oder Mitteilungen aus der geistigen Welt sein.

  • Hellfühlen (Clairsentience)

Hellfühlen ist das intuitive Empfinden von Präsenz oder Energien anderer Wesen. Medien mit dieser Fähigkeit können die Emotionen, Schmerzen oder Gefühle von geistigen Wesen und sogar lebenden Personen spüren, selbst wenn diese nicht physisch anwesend sind.

  • Hellriechen (Clairalience)

Hellriechen ist die Wahrnehmung von Gerüchen, die keine physische Quelle haben. Diese Düfte können bestimmte symbolische Bedeutungen tragen und als Zeichen oder Botschaft dienen, wie der Duft von Rosen als Zeichen der Liebe.

  • Hellschmecken (Clairgustance)

Hellschmecken ist das Schmecken von Aromen – ebenfalls ohne physische Quelle. Eine solche Wahrnehmung kann eine Botschaft übermitteln, wie etwa das Schmecken von Pfefferminz als Zeichen der Heilung oder Erfrischung.

Grundsätzlich wird Medialität oft als eine Form der sensitiv erweiterten Wahrnehmung beschrieben und umfasst Konzepte wie außersinnliche oder übersinnliche Wahrnehmung oder Psi-Fähigkeiten. Im alltäglichen Sprachgebrauch werden oftmals Begriffe wie Intuition, sechster Sinn, Bauchgefühl oder innere Stimme verwendet, um ähnliche Phänomene zu beschreiben, die wir alle kennen.

Ein meditierender Mensch sitzt auf einer mehrfarbigen Energiewolke und verbindet sich subatomar mit der geistigen Welt.

Von Tarot bis Pendel: die Werkzeuge und Methoden eines Mediums

Medien nutzen eine Vielzahl von Instrumenten und Methoden, um ihre feinfühligen Fähigkeiten zu verstärken und präzisere Botschaften aus der geistigen Welt zu empfangen. Diese Werkzeuge dienen dazu, den Zugang zu spirituellen Energien und Informationen zu erleichtern, die Wahrnehmung zu schärfen und die empfangenen Signale klarer und verständlicher zu machen.

Dabei unterstützt die Nutzung spezifischer Instrumente und Techniken Medien dabei, ihre Sinne zu fokussieren und ihre mediale Verbindung zu vertiefen. Sie schaffen eine optimale Umgebung für spirituelle Kommunikation und ermöglichen es, dem Medium klarer und präziser Botschaften zu empfangen. Diese Werkzeuge bieten Struktur und methodische Unterstützung, was besonders hilfreich ist, um die oft subtilen und vielschichtigen Informationen aus der geistigen Welt zu interpretieren und zu übermitteln.

Hier sind einige der am häufigsten verwendeten Werkzeuge und Techniken:

  • Tarotkarten

Diese Karten dienen als visuelle Hilfsmittel, die komplexe und symbolische Informationen liefern. Medien interpretieren die Karten in verschiedenen Legemustern, um Einsicht und Antworten auf spezifische Fragen zu geben.

  • Kristallkugeln

Durch das Fokussieren auf die Kristallkugel kann das Medium visuelle Eindrücke und Visionen aus der spirituellen Welt empfangen. Diese Technik hilft, das Bewusstsein zu erweitern und die Wahrnehmung von Bildern und Szenen zu erleichtern.

  • Pendel

Ein Pendel wird verwendet, um Antworten auf Ja-/Nein-Fragen zu erhalten. Medien beobachten die Bewegung des Pendels, das an einer Schnur oder Kette hängt, um spirituelle Hinweise zu interpretieren.

  • Spirituelle Rituale

Rituale wie Meditation, Räucherungen oder das Zeichnen von Symbolen bereiten das Medium darauf vor, seine Sinne zu öffnen und eine tiefere Verbindung zur Geisterwelt zu schaffen. Sie helfen, den Geist zu konzentrieren und die Empfänglichkeit für spirituelle Botschaften zu erhöhen.

  • Channelschreiben (Automatic Writing)

Diese Methode erlaubt es dem Medium, schriftliche Botschaften zu empfangen, indem seine Hand von einer spirituellen Entität geführt wird. Dies ermöglicht detaillierte und unbewusste Informationsübertragung.

Einblicke in die spirituelle Welt: So nutzt ein Medium seine medialen Fähigkeiten

Damit besser verständlich wird wie ein Medium die Sinne nutzt, möchte ich dir hier anhand von Beispielen zeigen, wie Medien ihre Fähigkeiten in der Praxis anwenden.

Ein Beispiel für Hellsehen

Maria, ein erfahrenes Medium, arbeitete mit einem Klienten, der verzweifelt versuchte, eine alte Familienerbstückkette zu finden. Während der Sitzung schloss Maria ihre Augen und begann, Visionen von einem alten Dachboden zu sehen. Sie beschrieb den Raum im Detail und nannte sogar den Standort der Kiste, in der die Kette aufbewahrt wurde. Später bestätigte der Klient, dass die Beschreibung exakt zutraf und er die Kiste an genau dem genannten Ort fand.

Ein Beispiel für Hellhören

Ein anderes Medium namens John arbeitete mit einem Klienten, der den Verlust seiner Mutter nicht überwinden konnte. Während der Sitzung hörte John eine sanfte Stimme, die eine bestimmte Redewendung wiederholte, die nur die Mutter des Klienten benutzt hatte. Als John diese Worte mit dem Klienten teilte, brach dieser in Tränen aus; die Worte gaben ihm den ersehnten Abschluss und die Gewissheit, dass seine Mutter in Frieden war.

Ein Beispiel für Hellfühlen

Sarah, ein weiteres Medium, hatte eine Sitzung mit einer Frau, die sich emotional blockiert fühlte. Während der Sitzung nahm Sarah eine starke, beengende Energie um die Brust des Klienten wahr, als ob sie von einem schweren Gewicht gedrückt wurde. Sie sprach darüber und half der Frau, diese emotionale Last zu identifizieren und loszulassen. Nach der Sitzung fühlte sich der Klient befreit und viel leichter.

Ein Beispiel für Hellriechen

Ein ungewöhnlicher Fall beinhaltete ein Medium namens Emily, das oft den Duft von Pfeifenrauch wahrnahm, wenn sie mit einem bestimmten Klienten arbeitete. Nachdem sie den Geruch erwähnt hatte, bestätigte der Klient, dass sein verstorbener Vater immer Pfeife geraucht hatte und dies seine Art war, seine Anwesenheit zu signalisieren.

Ein Beispiel für Hellschmecken

Ein Medium namens David hatte eine Sitzung, in der er plötzlich den Geschmack von frischen Erdbeeren auf der Zunge wahrnahm. Er erwähnte dies dem Klienten, der sofort an seine Großmutter dachte, die ihn oft in ihren Erdbeergarten mitgenommen hatte. Diese Erfahrung brachte dem Klienten eine Welle der Nostalgie und Liebe sowie die Botschaft, dass seine Großmutter in Frieden ruht.

Ein Beispiel für Channelschreiben

Lauren, ein Medium, hatte eine Sitzung, in der sie begann, automatisch zu schreiben. Ohne bewusst darüber nachzudenken, schrieb sie Botschaften nieder, die aus einer Mischung von Weisheit und persönlichen Hinweisen bestanden, die nur der Klient verstehen konnte. Diese detaillierten Nachrichten halfen dem Klienten, wichtige Entscheidungen in seinem Leben zu treffen und gaben ihm die Gewissheit, dass er von höheren Mächten geführt wurde.

Darstellung eines Baumes mit seinen verschiedenfarbigen Energiefeldern.

Zwischen Himmel und Erde: die faszinierende Welt der spirituellen Botschaften

In meiner Erklärung habe ich zunächst ganz allgemein von der geistigen Welt gesprochen. Und tatsächlich lässt sich dieses Konzept, dass es außerhalb von unserer „normalen“ Wahrnehmung noch weitere Dimensionen gibt, in vielen Kulturen und spirituellen Traditionen finden. Sie wird manchmal als Energiefeld oder Energiesystem bezeichnet und kann auch als Aura beschrieben werden, die jeden Menschen umgibt.

In anderen Kontexten tragen diese Felder verschiedene Namen wie All-Geist, Quanten- bzw. Bewusstseinsfeld, Akasha Chronik, Buch des Lebens, kosmische Bibliothek, morphogenetisches und morphisches Feld, Universum, Kosmos oder sogar Gott. Jeder dieser Begriffe versucht, das Unfassbare und Unerklärliche auf eine Weise zu benennen, die für uns Menschen nachvollziehbar ist.

Hier möchte ich dir einige Erklärungen an die Hand geben, was unter den verschiedenen Bezeichnungen dieser geistigen Ebene verstanden wird.

Energiefelder und Auren

Jedes Lebewesen ist von für uns unsichtbaren Energiefeldern und Auren umgeben. Dabei umgibt das Energiefeld jedes Lebewesen und Objekt. Dahingegen ist die Aura ein spezieller Teil dieses Feldes. Diese Felder enthalten beispielsweise Informationen über den allgemeinen Gemütszustand eines Menschen, seine Gesundheit und sein emotionales Wohlbefinden. Medien und sensitive Personen können diese Felder wahrnehmen, sehen oder spüren und somit Einblicke in das Leben und die Persönlichkeit dieses Menschen gewinnen.

Geistige Welt und All-Geist

Die geistige Welt oder der All-Geist bezieht sich auf eine Dimension, die jenseits unserer physischen Realität existiert. In dieser Ebene existieren spirituelle beziehungsweise energetische Wesenheiten wie Geistwesen, Engel, verstorbene Seelen und weitere übernatürliche Geschöpfe. Der All-Geist wird darüber hinaus als ein universelles Bewusstsein verstanden, das alle Lebewesen miteinander verbindet. Medien und spirituelle Praktizierende bekommen durch verschiedene Techniken und Rituale Zugang zu dieser Welt und können Botschaften sowie Informationen empfangen.

Quanten- und Bewusstseinsfeld

Das Quanten- und Bewusstseinsfeld ist ein Konzept aus der modernen Quantenphysik und der spirituellen Philosophie. Die Grundlage beider Konzepte ist, dass es ein unsichtbares, energetisches Netzwerk gibt, das alles Existierende miteinander verbindet. Innerhalb dieses Netzwerks werden Informationen übermittelt. Während das Quantenfeld diese Verbindung auf subatomarer Ebene beschreibt, handelt es sich bei dem Bewusstseinsfeld um ein spirituelles Konzept eines universellen Bewusstseins. Damit lassen sich beispielsweise Phänomene wie Synchronizität und telepathische Verbindungen erklären.

Akasha Chronik und kosmische Bibliothek

Die Akasha Chronik, auch bekannt als das Buch des Lebens oder die kosmische Bibliothek, ist ein metaphysischer Speicher, der ähnlich wie eine Cloud alle Ereignisse, Gedanken und Erfahrungen der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft enthält. Spirituelle Lehrende und Medien sind in der Lage, auf diese geistige Datenbank zuzugreifen. Sie wird als universelle Quelle von Wissen und Weisheit gesehen, um tiefere Einsichten und spirituelle Erkenntnisse zu erhalten. Ebenso lassen sich in dieser Bibliothek Informationen über jede Seele finden und damit Antworten auf grundlegende Fragen des Lebens.

Morphogenetische und morphische Felder

Diese Begriffe stammen aus der Biologie und der Theorie der Morphogenese. Beiden liegt der Gedanke zugrunde, dass es Felder gibt, die die Form und Struktur von Organismen leiten und beeinflussen. Während morphogenetische Felder die biologische Entwicklung leiten, beinhalten morphische Felder die kollektive Erinnerung und Verhaltensmuster einer Spezies. In einem spirituellen Kontext wird dieser Gedanke auf energetische Muster und Informationsfelder ausgeweitet, die das Universum und alle seine Bewohner miteinander verbinden.

Egal, wie wir dieses Phänomen der geistigen Welt auch immer benennen möchten. Im Grunde werden ein und derselben Sache verschiedene Namen gegeben aufgrund der Sichtweise des jeweiligen Betrachters. Selbst in unserem alltäglichen Leben reden wir oft von Intuition, Bauchgefühl, innerer Stimme, sechstem Sinn oder Geistesblitz. Das ist genau das, was uns Botschaften und Informationen aus dem Universum empfangen lässt.

Damit ist die sogenannte geistige Welt ein umfassendes Konzept, das versucht, das Unsichtbare und Unerklärliche zu erschließen. Ob durch wissenschaftliche Theorien wie das Quantenfeld oder durch metaphysische Konzepte wie die Akasha Chronik, die geistige Welt bietet einen reichen Schatz an Wissen und Weisheit. Und wenn du offen für diese unsichtbaren Dimensionen bist, kannst du lernen, ihre Zeichen und Botschaften zu erkennen und zu interpretieren.

Zukunftsblicke: berühmte Wahrsager und Hellseher  

Maharishi Bhrigu (ca. 1000 v. C.)

Maharishi Bhrigu, ein legendärer indischer Weiser und einer der Saptarishi (sieben großen Rishis), lebte vermutlich vor Tausenden von Jahren und gilt als Begründer der Bhrigu-Samhita, eine bedeutende astrologische Schrift. Diese enthält detaillierte Horoskope und Prophezeiungen für individuelle Seelen, basierend auf den Positionen der Planeten zur Geburtszeit. Seine Arbeiten beeinflussen noch heute die indische Astrologie und spirituelle Praktiken.

Hildegard von Bingen (1098 – 1179)

Hildegard von Bingen, geboren 1098, war eine deutsche Benediktinerin, Mystikerin und Universalgelehrte. Sie verfasste visionäre Schriften, musikalische Kompositionen und naturheilkundliche Werke. Bekannt für ihre spirituellen Visionen, die sie als göttliche Offenbarungen ansah, beeinflusste sie Theologie und Medizin. Hildegard gründete zwei Klöster und förderte die Bildung und Selbstbestimmung von Frauen. Sie starb 1179 und wurde später heiliggesprochen.

Jeanne d’Arc (1412 – 1431)

Die französische Nationalheldin Jeanne d’Arc, bekannt als „Jungfrau von Orléans“, war im 15. Jahrhundert eine Heilige. Geboren 1412, erzählte sie von göttlichen Visionen und Heiligen, die sie dazu drängten, Frankreich im Hundertjährigen Krieg zu retten. Sie war maßgeblich an der Aufhebung der Belagerung von Orléans beteiligt. 1431 wurde sie wegen Ketzerei verurteilt und verbrannt. Ihr Mut und ihre Visionen inspirierten viele Generationen.

Nostradamus (1503 – 1566)

Nostradamus, geboren 1503 als Michel de Nostredame, war ein französischer Apotheker und Seher. Berühmt wurde er durch seine Werke „Les Prophéties“, eine Sammlung von Versen, die angeblich zukünftige Ereignisse vorhersagen. Seine kryptischen Quatrains werden noch heute interpretiert und oft zitiert bei großen Weltereignissen. Nostradamus starb 1566, doch seine Prophezeiungen faszinieren weiterhin die Welt und inspirieren noch heute Diskussionen über ihre Bedeutung.

Anna Ulrica Arfvidsson (1734 – 1801)

Anna Ulrica Arfvidsson, geboren 1734 in Schweden, war eine berühmte Wahrsagerin und Hellseherin des 18. Jahrhunderts. Durch ihre präzisen Vorhersagen, darunter politische Ereignisse und Schicksale der schwedischen Aristokratie, gewann sie die Gunst vieler einflussreicher Personen. Bekannt als „Mamsell Arfvidsson“, wurde sie oft von Adeligen und Bürgern um Rat gefragt. Sie starb 1801, doch ihre Prophezeiungen bleiben in Erinnerung.

Marie-Anne Lenormand (1772 – 1843)

Marie-Anne Lenormand war eine berühmte französische Wahrsagerin im 18. und 19. Jahrhundert. Geboren 1772, erlangte sie Bekanntheit durch ihre präzisen Vorhersagen und Tarot-Deutungen. Sie hatte prominente Klienten wie Napoleon Bonaparte und Joséphine de Beauharnais. Lenormand gilt als Begründerin des Lenormand-Kartendecks, das noch heute in der Wahrsagerei genutzt wird. Sie verstarb 1843, doch ihr Erbe lebt weiter.

Jakob Lorber (1800 – 1864)

Jakob Lorber, geboren 1800 in Slowenien, war ein deutscher Mystiker und Schriftsteller, der als „Schreibknecht Gottes“ bekannt wurde. Mit 40 Jahren behauptete er, eine innere Stimme zu hören, die ihn dazu anleitete, spirituelle Offenbarungen niederzuschreiben. Seine Werke, darunter „Das große Evangelium Johannes“, umfassen umfangreiche spirituelle Lehren und Prophezeiungen. Lorber starb 1864, doch seine Schriften beeinflussen bis heute spirituelle Bewegungen.

Dan Katchongva (1860 – 1972)

Dan Katchongva, ein angesehener Hopi-Ältester des 20. Jahrhunderts, war bekannt für seine spirituelle Weisheit und Prophezeiungen. Geboren im frühen 20. Jahrhundert, setzte er sich vehement für die Bewahrung der Hopi-Traditionen und -Lehren ein. Katchongva warnte vor Umweltzerstörung und betonte die Wichtigkeit von Harmonie mit der Natur. Seine Visionen und Botschaften, die er durch Zeremonien und mündliche Überlieferungen weitergab, bleiben ein bedeutendes Erbe der Hopi-Kultur.

Aleister Crowley (1875 – 1947)

Aleister Crowley, geboren 1875 in England, war ein einflussreicher Okkultist, Mystiker und Schriftsteller. Er gründete die religiöse Philosophie Thelema und schrieb viele bedeutende Werke, darunter „Das Buch des Gesetzes“. Crowley war Mitglied verschiedener esoterischer Orden wie dem Golden Dawn und propagierte die Maxime „Tu, was du willst“. Trotz seiner kontroversen Persönlichkeit beeinflusste er stark die moderne Magie und Esoterik. Crowley starb 1947, doch sein Erbe bleibt weitreichend.

Edgar Cayce (1877 – 1945)

Edgar Cayce, geboren 1877 in Kentucky, war ein amerikanisches Medium, bekannt als „schlafender Prophet“. In Trancezuständen gab er über 14.000 „Readings“ zu Gesundheit, spirituellen Themen und zukünftigen Ereignissen. Seine prophetischen Fähigkeiten und seine ganzheitlichen Heilmethoden fanden weltweite Anerkennung. Cayce gründete die Association for Research and Enlightenment (A.R.E.). Er starb 1945, doch sein Vermächtnis lebt in der New-Age-Bewegung weiter.

Alois Irlmaier (1894 – 1959)

Alois Irlmaier, geboren 1894 in Bayern, war ein bekannter Brunnenbauer und Hellseher. Er erlangte Berühmtheit durch seine präzisen Vorhersagen über persönliche Schicksale und globale Ereignisse, besonders den Zweiten Weltkrieg. Irlmaier behauptete, Visionen zukünftiger Katastrophen und Kriege zu empfangen. Bis zu seinem Tod 1959 suchten viele Menschen seinen Rat. Seine Prophezeiungen, insbesondere über den Dritten Weltkrieg, werden bis heute diskutiert.

Franz Bardon (1909 – 1958)

Franz Bardon, geboren 1909 in der Tschechoslowakei, war ein bedeutender Okkultist, Magier und Schriftsteller. Bekannt für seine tiefgehenden Werke über Hermetik und spirituelle Entwicklung, wie „Der Weg zum wahren Adepten“ und „Die Praxis der magischen Evokation“, lehrte er praktische Magie und Selbsttransformation. Bardons Anleitungen gelten als äußerst einflussreich im Bereich der westlichen Esoterik. Er starb 1958, doch sein Vermächtnis lebt weiter.

Baba Wanga (1911 – 1996)

Baba Wanga, auch bekannt als die „blinde Seherin“, war eine bulgarische Mystikerin, die für ihre prophetischen Fähigkeiten berühmt wurde. Geboren 1911, verlor sie im Alter von zwölf Jahren ihr Augenlicht und begann kurze Zeit später, Visionen zu empfangen. Ihre Vorhersagen betrafen globale Ereignisse, Naturkatastrophen und persönliche Schicksale. Bis zu ihrem Tod 1996 suchten viele Menschen weltweit ihren Rat. Ihre Prophezeiungen inspirieren bis heute.

Hajo Banzhaf (1949 – 2009)

Hajo Banzhaf, geboren 1949, war ein deutscher Tarot-Experte, Astrologe und Autor. Er schrieb zahlreiche Bücher über Tarot und Astrologie, die als Standardwerke gelten, darunter „Tarot und der Weg des Helden“ und „Schlüsselworte zum Tarot“. Banzhaf hielt weltweit Seminare und Workshops, um Menschen die symbolischen Systeme näherzubringen. Er trug maßgeblich zur Verbreitung und Popularisierung des Tarots bei. Banzhaf starb 2009, doch seine Werke inspirieren weiterhin viele.

James Van Praagh (*1958)

James Van Praagh, geboren 1958 in New York, ist ein berühmtes Medium und Autor. Bekannt wurde er durch seine präzisen Botschaften von Verstorbenen an ihre Angehörigen. Er schrieb Bestseller wie „Talking to Heaven“ und trat in zahlreichen TV-Shows auf, darunter „Ghost Whisperer“, die er co-produzierte. Van Praagh hat die moderne spirituelle Gemeinschaft stark beeinflusst und bietet weltweit Seminare an, die vielen Menschen Trost und Heilung bringen.

John Edward (*1969)

John Edward, geboren 1969 in New York, ist ein weltweit bekanntes Medium und Autor. Er erlangte Berühmtheit durch seine Fernsehshow „Crossing Over with John Edward“, in der er Botschaften von Verstorbenen an ihre Angehörigen übermittelte. Edward schrieb mehrere Bestseller, darunter „One Last Time“, und hält weltweit Seminare und Vorträge. Seine Arbeit hat vielen geholfen, Trost und Heilung zu finden und die Wahrnehmung von medialer Kommunikation nachhaltig geprägt.

Darstellung eines menschlichen Gesichts vor Wolken mit bunten Energieströmen.

Ein Medium hat Antworten auf deine Fragen

Wir leben in einer Welt, die von energetischen Ebenen umgeben ist und tief mit ihnen verwoben. Jedoch sind sie für die meisten von uns unsichtbar und nicht wahrnehmbar. Ein Medium dahingegen kann sich durch sehr feine Sinneskanäle mit diesen feinstofflichen Dimensionen verbinden und das kann in der Praxis für jeden von uns hilfreich sein.

So kann ein Medium zum Beispiel Hinweise und Antworten auf ungelöste Fragen und Probleme finden, die dir im Alltag begegnen. Es hilft dir, mehr Klarheit und Orientierung für deine nächsten Schritte und Entscheidungen im Leben zu gewinnen. Auch kann ein Medium Emotionen und Gedanken, unbewusste Glaubenssätze, Muster und Blockaden identifizieren. Es erkennt auch Fremdenergien und karmische Verstrickungen, die dich aktuell in deiner Lebenssituation negativ beeinflussen.

Darüber hinaus kann ein Medium deine individuellen Persönlichkeitsmerkmale, Charaktereigenschaften, Begabungen und Talente lesen. Es kann deine Prägungen aus der Vergangenheit erkennen und sogar Vorahnungen für die Zukunft liefern. All diese Informationen helfen dir, ein besseres Verständnis für dich selbst und deine Lebenssituation zu entwickeln.

Damit bietet dir ein Medium praktische Lösungen und neue Perspektiven für den Alltag, wodurch du deine Ziele besser verfolgen und Hindernisse leichter überwinden kannst. Ein Medium kann dir somit Türen zu tieferem Verständnis öffnen und dich in vielerlei Hinsicht auf deinem Lebensweg unterstützen.

Ehrlichkeit, Empathie und Klarheit – das macht ein gutes Medium aus

Ein gutes Medium zu erkennen, ist gar nicht so einfach. Dennoch gibt es bestimmte Merkmale, die dir Hinweise liefern, ob du es mit einer vertrauenswürdigen und kompetenten Person zu tun hast. Hier sind einige wichtige Eigenschaften und Stärken, die ein gutes Medium auszeichnen:

Aufrichtige Verbindung zur geistigen Welt

Ein gutes Medium versucht stets, eine bewusste und konzentrierte Verbindung zur lichtvollen geistigen Welt aufzubauen. Dies umfasst deine Spirits, dein Unterbewusstsein und deine Seele oder auch andere Seelen. Ein zuverlässiges Medium wird ehrlich sein, wenn es die Verbindung nicht herstellen kann, anstatt zu improvisieren oder zu raten.

Klarheit in Wahrnehmung und Deutung

Ein Medium sollte in der Lage sein, die Zeichen, Informationen und Energien, die es empfängt, klar zu erkennen und zu deuten. Das erfordert in der Regel eine gewisse Lebens- und Selbsterfahrung in verschiedenen Bereichen, um die empfangenen Botschaften korrekt zu interpretieren.

Neutralität und liebevoller Umgang

Ein kompetentes Medium fungiert als reiner Kanal, der die empfangenen Informationen neutral und liebevoll weiterleitet. Dies bedeutet, dass die Botschaften nachvollziehbar und verständlich vermittelt werden, ohne persönliche Vorurteile oder Emotionen einzubringen.

Ehrlichkeit

Ein gutes Medium arbeitet ehrlich. Es wird dir nicht sagen, was du hören möchtest oder erwartest, sondern die Informationen so weitergeben, wie sie tatsächlich empfangen werden. Auch wenn diese manchmal unbequem oder unerwartet sein können, ist es die Aufgabe des Mediums, dir Klarheit und neue Perspektiven zu bieten.

Bewusstmachung und Klarheit

Die Aufgabe eines Mediums ist es, Dinge aufzudecken, die im Verborgenen liegen. Es hilft dir, Klarheit zu gewinnen, neue Blickwinkel zu entdecken und Wege aufzuzeigen, die dir vorher nicht bekannt waren und dich möglicherweise blockiert haben.

Darüber hinaus sollte eine gewisse „zwischenmenschliche Chemie“ zwischen dir und dem Medium vorhanden sein. Es ist wichtig, dass du dich in seiner oder ihrer Gegenwart wohl und sicher fühlst.

Wie verläuft eine mediale Sitzung?

Eine mediale Sitzung findet in der Regel in einer ruhigen und entspannten Atmosphäre statt. Während du dich entspannst und dich auf deine Fragen konzentrierst, stimmt sich das Medium schon auf die Energien ein und stelle eine bewusste Verbindung zur geistigen Welt her. Dabei können auch Hilfsmittel wie Karten, Pendel oder Ähnliches verwendet werden, um die Verbindung zu beschleunigen oder zu verstärken.

Während das Medium Informationen und Zeichen aus der geistigen Welt empfängt, interpretiert es diese und teilt sie dir so klar und verständlich wie möglich mit. Während der Sitzung hast du in der Regel die Möglichkeit, Fragen zu stellen und auf bestimmte Themen näher einzugehen. Das hilft dir, die Botschaften besser zu verstehen und mehr Klarheit zu gewinnen. Das Medium kann bei Bedarf weiter in die empfangenen Botschaften eintauchen und nähere Informationen zu deinen Fragestellungen erhalten. Insgesamt ist es wichtig, dass du dich offen auf die Erfahrung einlässt. Dann ist alles im Fluss und das Medium kann fokussiert arbeiten.

Mein persönlicher Blick als Medium auf die faszinierende Welt der Medialität

Die Welt der Medialität ist zweifellos faszinierend – auch für mich und jeden Tag aufs Neue. Denn in meiner langjährigen Praxis als Medium und mediale Lebensberaterin habe ich immer wieder erlebt, wie die Botschaften aus der geistigen Welt Menschen tief berühren und ihnen wertvolle Einsichten und Orientierung bieten können.

Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass Medialität weit mehr ist als nur eine außergewöhnliche Fähigkeit. Es ist eine Berufung, die Ernsthaftigkeit und Hingabe erfordert. Dabei steht für mich stets das Wohl des Ratsuchenden im Mittelpunkt, den ich in einem bestimmten Moment und in einer herausfordernden Situation unterstützen darf. Dabei geht es mir vor allem darum, mit Ehrlichkeit, Empathie und Klarheit zur Seite zu stehen, Verworrenes aufzulösen und neue Wege sowie Möglichkeiten zu eröffnen.

Wenn du Fragen haben solltest oder tiefer in die Welt der spirituellen Medialität eintauchen möchtest, dann zögere bitte nicht, mich zu kontaktieren. Ich freue mich auf deine Nachricht, deine Fragen und dein Feedback zu meinem Blogbeitrag.

Und falls du dich gerade in einer Lebenssituation befindest, in der du dir mehr Klarheit wünschst, dann kannst du gern einen Termin mit mir buchen. Wir entschlüsseln gemeinsam die Gründe und Ursachen, sodass wir neue Perspektiven und Lösungen für deinen Lebensweg aufdecken können.

Ich freue mich auf dich,

Deine Maia Luna

Bildquellen (in veröffentlichter Reihenfolge):

Bild von Lisa Yount auf Pixabay

Bild von Pablo chaves auf Pixabay

Bild von Nanne Tiggelman auf Pixabay

Bild von Leo auf Pixabay

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