Seit Jahrhunderten zieht die alte Kunst des Kartenlegens Menschen in seinen Bann. Auf faszinierende Weise lassen sich mithilfe der Tarotkarten Zukunftsprognosen stellen, wichtige Lebensentscheidungen klarer fällen und verborgene Aspekte der eigenen Persönlichkeit entdecken. Die Tarotkarten bieten tiefe Einblicke, die uns normalerweise verborgen bleiben. Aber was hat es mit den Tarotkarten auf sich, dass das möglich macht? Und woher stammen sie? Das und vieles mehr möchte ich in diesem Blogbeitrag beleuchten. Gemeinsam erforschen wir die Geheimnisse und Ursprünge des Tarots und finden heraus, was Kartenlegen eigentlich ist. Lass uns also in die Welt des Kartenlegens eintauchen.

Die rätselhafte Geschichte des Tarots

Das Tarot hat eine lange und vielschichtige Geschichte, die sich über mehrere Jahrhunderte erstreckt und zeitgleich in verschiedenen Kulturen sowie Ländern ihre Entwicklung nahm. Jedoch sind die genauen Ursprünge bis heute unklar. Zwar wird vermutet, dass sich das Legen mit Tarotkarten aus verschiedenen Traditionen der Wahrsagerei entwickelte, wozu auch die Handlesekunst, die Astrologie und die Numerologie zählen. Jedoch sind es Vermutungen und bis heute ranken sich viele Legenden und Theorien um die Herkunft und Entstehung des Tarots. Grund genug, sich einmal die Geschichte näher anzuschauen.

Die Legende des Tarots im alten Ägypten

Weit verbreitet ist die Annahme, dass das Tarot aus dem antiken Ägypten stammt. Und dementsprechend soll sich in den Tarotkarten eine altägyptische Symbolsprache finden lassen. In diesem Zusammenhang wird der Legende nach eine enge Verbindung mit der ägyptischen Gottheit Thot angenommen. Thot ist in der ägyptischen Mythologie der Gott des Mondes, der Weisheit, der Wissenschaft und des Schreibens. Jedoch gibt es keine historischen Hinweise darauf, dass Thot je direkt mit Tarotkarten oder einem Vorläufer des Tarots in Verbindung gebracht wurde.

Vielmehr ist diese Legende im 18. Jahrhundert mit wachsendem Interesse an Okkultem in Umlauf gekommen durch die Werke von Antoine Court de Gébelin, einem französischen Freimaurer und Autor des 18. Jahrhunderts. In seinem mehrbändigen Werk „Le Monde Primitif“, das 1781 veröffentlicht wurde, behauptete Court de Gébelin, dass die Tarotkarten auf das Buch Thoth zurückgingen, welches eine legendäre altägyptische Weisheitssammlung sein solle. Jedoch basierte diese These auf seiner eigenen Interpretation und nicht auf historischen Beweisen.

Erneut wurde im 19. Jahrhundert diese Idee wieder aufgegriffen durch den französischen Okkultisten Eliphas Lévi Zahed. Und er führte diese These sogar weiter aus, indem er das Tarot noch stärker mit altägyptischer Symbolik und Mystik in Verbindung brachte. So behauptete auch Lévi, dass die Tarotkarten und ihre Symbole aus der ägyptischen Tradition und dem Buch Thoth stammen. Und ebenso für seine These gibt es keine geschichtlichen Belege.

Die ersten geschichtlichen Nachweise zum Tarot

Tatsächlich stammen die ersten geschichtlichen Nachweise für das Tarot aus dem 15. Jahrhundert. So lassen sich frühe Erwähnungen in der Literatur und Korrespondenzen finden sowie in zahlreichen Kunstwerken, in denen die Tarotkarten eine Rolle spielen. Und diese Belege aus dem südeuropäischen Raum geben einen ersten Einblick, wie Tarotkarten im täglichen Leben genutzt wurden.

Dabei ist eines der bekanntesten frühen Tarotdecks das Visconti-Sforza-Tarot, das auf die Mitte des 15. Jahrhunderts datiert wird. Dieses Deck wurde vermutlich für das Adelsgeschlecht der Visconti und Sforza in Mailand angefertigt. Darüber hinaus erlangte das Sola-Busca-Tarot als eines der ersten Tarotkartensets der Geschichte ebenfalls große Bekanntheit. Beide Kartendecks bestehen aus reich verzierten Karten, die über eine komplexe Symbolsprache verfügen. Einige dieser bis heute erhaltenen Karten, die in Museen und Privatsammlungen zu finden sind, gelten als wahre Kunstwerke und bezeugen die große Bedeutung des Tarots in dieser Zeit.

Die Renaissance des Tarots im 18. und 19. Jahrhundert

Das 18. und 19. Jahrhundert war eine Zeit des kulturellen und intellektuellen Umbruchs und auch in dieser Zeit hat das Tarot eine wahre Transformation erfahren und zudem an Popularität gewonnen. Unter dem steigenden Einfluss von esoterischen und okkulten Strömungen erlebte das Tarot eine Blütezeit, die sich bis heute fortsetzt.

So war Jean-Baptiste Alliette einer der Ersten, der eine systematische Methode zur Wahrsagung mit Tarotkarten entwickelte. Er veröffentlichte 1785 das Buch „Manière de se récréer avec le jeu de cartes nommées Tarots“, in dem er detaillierte Anweisungen zur Kartomantie sowie zur Kartenlegung und Deutung gab. Darüber hinaus entwickelte er sein eigenes Tarotkartendeck, das Etteilla-Tarot, welches speziell für die Wahrsagung und spirituelle Praktiken genutzt wurde. Damit war der Grundstein für die Art und Weise gelegt, wie Kartenleger heute das Tarot nutzen.

Die Entwicklung der Tarotkarten im 20. Jahrhundert

Im letzten Jahrhundert erlebten die Tarotkarten einen echten Beliebtheitsboom, den das Tarot einigen bekannten Persönlichkeiten zu verdanken hat. So war es zu Beginn des 20. Jahrhunderts vor allem der Einfluss des Hermetischen Ordens der Goldenen Dämmerung (Golden Dawn), der zu einer starken Verbreitung und steigende Beliebtheit des Tarots führte.

Und es waren bekannte Mitglieder dieses Ordens, die bis heute einige der weitverbreitetsten Tarotdecks der Neuzeit schufen. Hierzu zählt beispielsweise Arthur Edward Waite, der das bekannte Rider-Waite-Tarot entwickelte. Ein weiteres Mitglied des Ordens war Aleister Crowley, der in Anlehnung an die Entstehungslegende das Toth-Tarot ins Leben rief.

Eine weitere interessante Entwicklung wurde durch den Schweizer Psychiater Carl Gustav Jung angestoßen, obwohl er sich nie ausführlicher mit dem Tarot beschäftigt hatte. Dennoch galt sein Interesse den Symbolen und Archetypen, die auf den Tarotkarten dargestellt werden. Daher trugen seine Arbeiten dazu bei, dass das Tarot heute ebenfalls als Werkzeug für psychologische und spirituelle Einsichten zur Selbstanalyse und Therapie genutzt werden.


Tarot kurz erklärt: 78 Karten voller Symbole und Bedeutungen

Ursprünglich war das Tarot ein Kartenspiel, das jedoch im Laufe der Jahrhunderte verstärkt zur Wahrsagung, Selbsterkenntnis, spiritueller Beratung und Mediation genutzt wird. Das traditionelle Tarotkartendeck besteht aus 78 Karten, die in zwei Hauptkategorien unterteilt sind: die Große Arkana und die Kleine Arkana.

Große Arkana

Die Große Arkana besteht aus 22 Karten, die wichtige archetypische Symbole und tiefgehende sowie universelle Lebensthemen darstellen. Zu der Großen Arkana zählen die folgenden Karten:

  • Der Narr (0) – Beginn und Unschuld, Neuanfang, Spontaneität
  • Der Magier (I) – Willenskraft, Manifestation, Geschicklichkeit
  • Die Hohepriesterin (II) – Intuition, Geheimnisse, innere Weisheit
  • Die Herrscherin (III) – Fruchtbarkeit, Natur, Fülle
  • Der Herrscher (IV) – Struktur, Autorität, Stabilität
  • Der Hierophant (V) – Tradition, Spiritualität, Lehren
  • Die Liebenden (VI) – Beziehungen, Entscheidungen, Harmonie
  • Der Wagen (VII) – Fortschritt, Kontrolle, Sieg
  • Die Gerechtigkeit (VIII) – Ausgleich, Fairness, Wahrheit
  • Der Eremit (IX) – Einsamkeit, innere Suche, Weisheit
  • Das Rad des Schicksals (X) – Schicksalswende, Zyklen, Chancen
  • Die Kraft (XI) – Mut, innere Stärke, Beherrschung
  • Der Gehängte (XII) – Perspektivwechsel, Opfer, Geduld
  • Der Tod (XIII) – Transformation, Ende, Neubeginn
  • Die Mäßigkeit (XIV) – Ausgewogenheit, Heilung, Geduld
  • Der Teufel (XV) – Versuchung, Materialismus, Gebundenheit
  • Der Turm (XVI) – Umbruch, Zerstörung, Befreiung
  • Der Stern (XVII) – Hoffnung, Inspiration, Klarheit
  • Der Mond (XVIII) – Illusion, Unterbewusstsein, Träume
  • Die Sonne (XIX) – Erfolg, Erleuchtung, Freude
  • Das Gericht (XX) – Erneuerung, Urteil, Erlösung
  • Die Welt (XXI) – Vollendung, Integration, Erfüllung

Kleine Arkana

Die Kleinen Arkana besteht aus 56 Karten, die in vier Farben unterteilt sind: Stäbe, Kelche, Schwerter und Münzen. Jede Farbe hat zehn nummerierte Karten (Ass bis Zehn) und vier Hofkarten (Page, Ritter, Königin und König).

Den vier Farben werden jeweils eine andere Bedeutung zugeschrieben:

  • Stäbe (Wands): Verbunden mit dem Element Feuer, stehen die Stäbe für Kreativität, Leidenschaft, Inspiration und Unternehmung.
  • Kelche (Cups): Verbunden mit dem Element Wasser, repräsentieren die Kelche Emotionen, Beziehungen, Intuition und das Unterbewusste.
  • Schwerter (Swords): Verbunden mit dem Element Luft, symbolisieren die Schwerter Intellekt, Konflikte, Entscheidungen und kommunikativen Austausch.
  • Münzen (Pentacles oder Coins): Verbunden mit dem Element Erde, stehen die Münzen für materielle Aspekte, Gesundheit, Arbeitsleben und praktische Angelegenheiten.

Tarotkarten können vielfältig eingesetzt werden

Tarotkarten können auf die unterschiedlichste Art und Weise verwendet werden und hier sind nur einige Beispiele:

  • Wahrsagung: Tarotkarten werden oft verwendet, um Einblicke in zukünftige Ereignisse, aktuelle Situationen oder vergangene Geschehnisse zu geben. Die Karten werden in verschiedenen Legungen (z. B. Drei-Karten-Ziehung, keltisches Kreuz) gelegt und interpretiert.
  • Selbsterkenntnis und Reflexion: Viele Menschen nutzen Tarotkarten zur persönlichen Reflexion und Selbsterkenntnis. Jede Karte kann als Spiegel dienen, um tiefere Einblicke in eigene Gedanken, Gefühle und Lebensumstände zu gewinnen.
  • Spirituelle Beratung: Tarotkarten werden häufig in spirituellen Beratungen benutzt, um Rat und Orientierung in schwierigen Lebenssituationen zu bieten.
  • Meditation und Kontemplation: Die Karten können als Fokus für Meditation und spirituelle Übungen dienen. Das Nachsinnen über die Symbole und Bedeutungen kann tiefe Einsichten und innere Ruhe bringen.
  • Kreativität und Intuition: Viele kreative Menschen nutzen die Karten als Inspirationsquelle, da sie einen direkten Zugang zum Unterbewusstsein mit verborgenen Gefühlen herstellen können. Und durch die regelmäßige intuitive Übung wird die Kreativität gestärkt und Intuition geschult.

Damit sind die Tarotkarten ein sehr vielseitig einzusetzendes Werkzeug, das in vielen Bereichen unseres Lebens eine echte Bereicherung sein kann.

Tarot in der Praxis: So funktioniert das Kartenlegen

Das Kartenlegen wird dazu verwendet, um Einblicke in verschiedene Lebenssituationen und Antworten auf vielseitige Lebensfragen zu erhalten. Dabei werden zufällig Karten aus dem Tarotdeck gezogen und diese werden dann interpretiert. Und das Legen erfolgt in der Regel in diesen Schritten.

#1 Schritt: Ausformulieren einer Frage

Es sollte eine klare und präzise Frage ausformuliert werden, auf die eine Antwort gesucht wird.

#2 Schritt: Mischen der Karten

Im nächsten Schritt werden die Karten gemischt, sodass die Energien der Fragestellung und des Ratsuchenden in die Karten übergehen können.

#3 Schritt: Legen der Karten

Je nachdem wie umfassend die Fragestellung ist, kann aus verschiedenen Legemustern gewählt werden.

#4 Schritt: Deutung der Karten

Abschließend werden die Karten nach ihrer eigenen Aussage und in ihrer Anordnung sowie ihres Zusammenspiels mit weiteren Karten gedeutet.

Das ist die klassische Vorgehensweise beim Kartenlegen. Aber so vielfältig die Karten einsetzbar sind, so facettenreich ist auch die Herangehensweise beim Kartenlegen. Denn es gibt im Grunde genommen keine einheitlichen Regeln, die präzise einzuhalten sind. Vielmehr beginnt schon beim Legen die Vielfalt an verschiedenen Möglichkeiten und die Intuition führt durch den gesamten Ablauf. Das kennen Kartenleger nur allzu genau aus ihrer Praxis.

Der praktische Nutzen des Kartenlegens: Antworten auf Lebensfragen finden

Der bekannte Astrologe, Buchautor und Tarot-Experte Hajo Banzhaf sagte einmal: „Die Karten sind ein guter Diener – aber ein schlechter Herr“. Damit meint er, dass die Aussagen der Karten eine Bereicherung sind für Menschen, die Antworten suchen. Tarotkarten können somit als ein nützliches Werkzeug verwendet werden, um Einsichten zu gewinnen, die Selbstreflexion zu fördern und bei Entscheidungsprozessen zu unterstützen. Sie helfen dabei, verborgene Gedanken und Gefühle zu enthüllen und bieten Orientierung sowie Klarheit.

Letztendlich jedoch muss jeder selbst entscheiden, wie sein Weg weitergehen soll. Denn es geht darum, einen erweiterten Blickwinkel und eine neue Perspektive zu einer Situation oder einem Umstand zu erhalten, die zu neuen Einsichten führen. Damit ist das Tarot ein guter Berater mit hilfreichen Ratschlägen, aber die Verantwortung für das eigene Leben und die eigenen Entscheidungen sowie Handlungen sollen immer in der Hand des Ratsuchenden bleiben.

Warum kann das Tarot klärende Antworten und nützliche Nachrichten liefern?

Die Beantwortung dieser Frage ist vielschichtig und die Informationen, die Tarotkarten liefern, stammen aus einer Vielzahl von unsichtbaren und nicht fassbaren Quellen. Hierzu zählen unter anderem das Unterbewusstsein und die Intuition, synchronistische Prinzipien, die spirituelle Führung sowie die Medialität des Kartendeuters.

Ein wichtiger Erklärungsansatz ist, dass alles, was wir sehen, hören, fühlen, denken können, reine Energie ist. Diese energetische Welt besteht zudem aus weitaus mehr, als wir in der Lage sind, mit unseren Sinnen wahrzunehmen. Und diese Energien erzeugen Schwingungen, die zur Kommunikation und Informationsübertragung dienen. Sie sind es auch, die durch die Karten reflektiert werden, wodurch Zusammenhänge, Situationen und Umstände sichtbar werden. In dieser ganzheitlichen Betrachtungsweise bilden Frage und Antwort eine untrennbare Einheit, weshalb die Antwort bereits im Augenblick der Frage schon beantwortet ist.

Unterstützend zu diesem Ansatz kommt hinzu, dass unser Unbewusstes und/oder unser Unterbewusstsein eine andere Wahrnehmung von Raum und Zeit hat als unser Bewusstsein. Dadurch lässt es uns über den bekannten Tellerrand hinwegschauen und erschließt neue Horizonte, die über die uns bekannte und gegenwärtige Situation hinausgehen. Ähnlich wie das Bewusstsein durch Worte spricht, kommuniziert das Unbewusste durch Bilder. Und damit sind die Tarotkarten das Alphabet dieser Bildersprache unserer Seele, die dem Bewusstsein hilft zu verstehen, wie das Unbewusste die Fragestellung betrachtet. Es gilt also, die Sprache des Unbewussten zu erlernen, um die Botschaften zu entschlüsseln.

Damit sind es genau genommen nicht die Karten, die Antworten geben oder nützliche Informationen liefern. Vielmehr wirken sie als Katalysator, der diese verschiedenen Quellen nutzt und in Form einer individuellen Kartenkonstellation spiegelt, um weitreichendere sowie tiefere Einsichten und Antworten zu liefern.

Diese Faktoren spielen bei der Deutung der Karten eine wichtige Rolle

Im Grunde genommen kann jeder für sich selbst die Tarotkarten nutzen und mit ihnen arbeiten. Es gibt zahlreiche Situationen, in denen eine intensive Beschäftigung mit Tarotkarten hilfreich sein kann. So können die Karten zum Beispiel bei der Selbstreflexion und Selbsterkenntnis unterstützen, indem sie uns eigene Muster erkennen lassen oder uns dabei helfen, kreative Lösungsansätze für bestehende Probleme zu finden. Ebenfalls lassen sich die eigenen intuitiven Fähigkeiten hervorragend mit Tarotkarten schulen.

Jedoch gibt es Situationen und Fragestellungen, die komplexer sind. Und da kann eine mediale Kartenlegung mit einem erfahrenen Deuter eine wertvolle Unterstützung sein. Denn eine neutrale Deutung der Legung, die frei von Wunschvorstellungen oder emotionalen Verstrickungen des Ratsuchenden ist, führt zu einer objektiveren Perspektive und umfangreicheren Informationen. Denn ein hellsichtiger Kartenleger deutet Karten über die physische Ebene hinaus. Diese Fähigkeit ermöglicht es, tiefere und umfassendere Einsichten zu gewinnen. Und es gibt auch noch weitere Faktoren, die in diesem Zusammenhang für einen Ratsuchenden interessant sein können:

Erfahrungswissen

Ein professioneller Kartenleger verfügt über langjährige Erfahrung im Kartenlegen und hat sich ein breites Spektrum an Werkzeugen angeeignet, sodass individuell und auf die Fragestellung bezogen verschiedenste Decks sowie weitere Hilfsmittel eingesetzt werden können.

Mediale Verknüpfung

Mediale Fähigkeiten erlauben es, intuitive Verbindungen zwischen verschiedenen Energie- und Informationsebenen herzustellen, sodass die Legung aus einer höheren Perspektive betrachtet wird und spirituelle sowie energetische Dimensionen mit einbezogen werden können. Das ermöglicht eine präzisere und dennoch vielschichtige Deutung.

Unabhängige Deutung

Ein Medium deutet wertfrei und sachdienlich. Dieses neutrale Lesen des Kartenbilds garantiert eine objektive und authentische Deutung, die nicht von persönlichen Wünschen verzerrt oder durch zu starke Emotionen beeinflusst wird.

Energetische Reinigung

Während einer Kartenlegung werden energetische Spielregeln eingehalten, wie beispielsweise die entsprechende energetische Säuberung vor, während und nach dem Kartenlegen. So ermöglicht ein erfahrener Kartenleger bestmöglich, keine energetisch verfälschten Ergebnisse zu erhalten.

Emotionale Unterstützung

Häufig geht es bei der Kartenlegung auch um sensible und emotionale Themen. Da bietet ein einfühlsames und erfahrenes Medium emotionale Unterstützung und richtet die Perspektive des Ratsuchenden auf den richtigen Weg. Dafür kann bei langfristigen Entwicklungen auch eine fortlaufende Unterstützung genutzt werden.

Rituale und Techniken

Ein Medium verfügt über die Erfahrung und Kenntnisse neben der energetischen Reinigung auch spezielle Rituale und Techniken anzuwenden, um die Wirksamkeit der Kartenlegung und die damit verbundenen neuen Erkenntnisse sowie Perspektiven zu verstärken.

Neben dem Tarot gibt es noch viele andere Decks zum Kartenlegen

Es gibt eine unvorstellbar riesige Auswahl an verschiedenen Kartendecks und tatsächlich liegt die Zahl bei über fünftausend. Dabei ist jedes Deck einzigartig in seiner Gestaltung und Symbolik. Deswegen können Kartenleger zwischen einer Vielzahl wählen, sodass für jede Frage, Situation und Verwendungszweck genau das richtige Kartendeck eingesetzt werden kann. Hier sind die am häufigsten verwendeten Decks kurz aufgeführt.

Lenormand-Karten

Das typische Lenormand-Deck ist auch bekannt als „Petit Lenormand“ und ist nach der berühmten Wahrsagerin Marie-Anne Lenormand benannt. Es besteht aus 36 Karten, die jeweils ein spezielles Symbol oder Bild enthalten. Dieses Deck wird oft für präzisere und direktere Antworten oder Vorhersagen verwendet.

Skatkarten

Auch die normalen und jedem von uns bekannten Spielkarten können verwendet werden, um Vorhersagen zu treffen oder Antworten auf Fragen zu finden. Dabei haben sowohl die verschiedenen Farben wie Pik, Herz, Karo und Kreuz als auch die einzelnen Kartenwerte eine spezifische Bedeutung.

Kipperkarten

Die Kipperkarten wurden im 19. Jahrhundert in Deutschland entwickelt. Das Deck besteht aus 36 Karten und jede Karte ist mit einer speziellen Abbildung und einem eindeutigen Titel versehen, die eine bestimmte Bedeutung oder einen Aspekt des alltäglichen Lebens repräsentieren.

Zigeunerkarten

Mit einer klaren und direkten Symbolik sind die 36 Zigeunerkarten den Kipperkarten ähnlich, jedoch verfügen sie über eine Beschriftung in 6 Sprachen. Ebenfalls werden sie seit dem 19. Jahrhundert verwendet, jedoch scheint ihr Ursprung im österreichisch-ungarischen Raum angesiedelt zu sein.

Welches Kartendeck nun das richtige ist, hängt vor allem von den individuellen Vorlieben, der Art der Fragestellung und der gewünschten Tiefe der Deutung ab. Denn jedes Deck hat seine eigene einzigartige Symbolik und Interpretation, die unterschiedliche Einsichten und Perspektiven bieten können.

Tarot heute – Sinnsuche und Orientierung in einem technisierten Alltag

Von seinen mysteriösen Ursprüngen hat sich das Tarot heute zu einem weltweit anerkannten und weit praktizierten Werkzeug entwickelt. Ob als psychologisches oder spirituelles Instrument: Das Tarot hat seinen festen Platz in der globalen Kultur und in der modernen Welt gefunden.

Einer der Gründe dürfte darin liegen, dass in unserer zunehmend technisierten Welt Menschen nach Sinn und Orientierung suchen. Und dafür bietet das Tarot dank seines Facettenreichtums umfassende Möglichkeiten. Damit kann es als Gegenpol gesehen werden zu dieser schnellen und digitalen Kultur, in der wir leben. Denn es verbindet uns mit alten Weisheiten und Traditionen, was unsere natürliche Sehnsucht nach unseren Wurzeln stillt.

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