Albert Einstein sagte einmal: „Die reinste Form des Wahnsinns ist, alles beim Alten zu belassen und zu hoffen, dass sich etwas verändert.“ Ich schließe mich ihm an und möchte deswegen das neue Jahr mit einigen handfesten und praktischen Tipps beginnen, wie wir alle unser Jahr 2024 zu einem erfüllten Jahr machen können, in dem wir unseren Träumen, Wünschen und Zielen einen entscheidenden Schritt näherkommen oder sie sogar erreichen.

Deine 9 wichtigen Einsichten und Gewohnheiten für das neue Jahr

Ein wundervolles neues Jahr liegt vor uns, das nur darauf wartet, dass wir das Beste daraus machen und Altes verabschieden, um Neues zu erschaffen. Aus diesem Grund spreche ich auch nicht von Ratschlägen, Tipps oder Empfehlungen. Nein, ich spreche von Gewohnheiten.

Denn das Gute an Gewohnheiten ist, dass wir sie immer wieder tun, ohne über sie nachzudenken. So werden sie selbstverständlich und gehören zu unserem alltäglichen Leben einfach mit dazu. Und genau das ist es, was wir für die Erfüllung brauchen. Etwas, dass wir routiniert jeden Tag leben – ohne uns weiter anstrengen zu müssen oder darüber nachdenken zu müssen.

Es geht uns in Fleisch und Blut über und ehe wir uns versehen, haben diese wertvollen neuen Gewohnheiten auf einmal unser gesamtes Leben zum Positiven verändert. Am Anfang versuche sie ganz bewusst in dein Leben, in deine Gedanken, in deine Gefühle zu integrieren. Und schon nach kurzer Zeit stellt sich dann das Selbstverständnis ein, so als ob es nie anders gewesen wäre.

Und eins kann ich dir schon jetzt verraten: Das große Thema, das dich im nächsten Jahr begleiten wird, damit du die Zügel in der Hand hast für die Erfüllung deiner Träume und Wünsche, wird „Loslassen“ sein. Nicht alle diese Einsichten und Gewohnheiten mögen auf dich zutreffen und du hast die Wahl, in welchem Bereich deines Lebens du in diesem Jahr etwas bewegen möchtest. Und jetzt sehen wir uns einmal an, welche spirituellen Einsichten und Gewohnheiten dir ein erfülltes 2024 bescheren können.

#1 Die Meinung anderer loslassen – sei einfach du selbst

Tagtäglich halten wir uns in vielen verschiedenen Lebenssituationen auf, in denen wir uns im Austausch mit unseren Mitmenschen befinden. Und in jeder einzelnen dieser Situationen wird etwas anderes von uns erwartet und verlangt. Da ist es einfach, sich selbst aus den Augen zu verlieren, und schnell spielen wir als Antwort nur noch unsere verschiedenen Rollen: als Kind der Eltern, als Arbeitnehmer oder Chef, als guter Freund und Bekannter usw.

In der Regel ist der Grund, warum wir lieber in der jeweiligen Situation in unsere Rolle eintauchen, dass wir den Erwartungen der anderen leichter gerecht werden können. Gut antrainiert über Jahre können wir das gesamte Programm automatisch abrufen und so genau die Anforderungen erfüllen, die an uns gestellt werden. Der Haken ist jedoch, dass wir bei diesen ganzen Rollenspielen uns selbst vollkommen aus den Augen verlieren.

Vielleicht trägst du diese schützenden Masken, weil andere schlecht über dich denken könnten oder aus Angst vor Ablehnung. Oder du befürchtest, dass dein wahres Ich einfach nicht gut genug ist oder sich nicht für bestimmte Situationen eignet. Damit du aber den anderen stets gerecht werden kannst, musst du dich wahnsinnig anstrengen. Denn vieles, was du nur für dein Umfeld machst, entspringt gar nicht deiner Natur und deinem tatsächlichen Sein.

Deswegen solltest du für ein erfülltes neues Jahr damit beginnen, die Meinung, die Menschen in deinem Umfeld von dir haben könnten, nicht mehr für so wichtig zu erachten. Stelle dich langsam, aber sicher um und zeige dein wahres Ich. Habe den Mut, der Welt zu zeigen, wer du wirklich bist. Habe den Mut, deine wirklichen Schwächen und Stärken zu zeigen.

To do:

Beginne deinen Weg zu dir selbst damit, dass du dich traust, den Menschen in deinem Umfeld gegenüber ehrlich zu sein. Du fühlst dich nicht gut, dann kannst du das sagen. Dir widerstrebt es, etwas gegen dein Gewissen zu tun, dann teile es mit es. Du hast deinen eigenen Standpunkt zu Themen, dann kommuniziere sie. Verwechsle aber ehrlich sein, nicht mit verletzend sein. Gehe diesen Weg diplomatisch und behutsam in kleinen Schritten, dann wirst du bald merken, dass es gar nicht so schwierig ist. Und denke immer daran, auch deine Mitmenschen stecken in ihren Rollen fest.

#2 Den Gedanken an Perfektion loslassen – liebe und schätze dich

In unserer heutigen Zeit muss alles perfekt sein. Dein Körper muss genauso perfekt sein, wie du es dank vieler Retusche-Werkzeuge und Fotobearbeitungssoftwares von Menschen aus den sozialen Plattformen kennst. Dein Leben muss perfekt sein und du musst immer Glück und Zufriedenheit ausstrahlen. Deine Familie und dein Familienleben sollten wie aus dem Bilderbuch sein und deine Karriere wie am Schnürchen laufen.

Tagtäglich rennen wir irgendwelchen Perfektionsgedanken hinterher. Stetig und ständig wird uns über die verschiedensten Medien das „Perfekte“ vorgehalten, gezeigt und suggeriert. Jedoch gibt es das „Perfekte“ im wahren Leben nicht. Kann es ja auch gar nicht, denn wir sind alle grundverschieden. Und was bei dem einen gut und richtig ist, muss für den anderen noch lange nicht so sein. Denn das „Perfekte“ schert alle und alles über einen Kamm und presst uns in Schablonen.

Deswegen solltest du für dich feststellen, ob dein Anspruch an Perfektion und deine Gedanken dazu richtig sind. Denn in der Regel können wir alle diese als perfekt verkauften Soll-Zustände gar nicht erfüllen. Und dann schleichen sich negative Gedanken ein, die uns madig machen und uns den Spaß und die Freude am Leben verlieren lassen.

To do:

Natürlich ist es schwierig, sich selbst zu analysieren. Deswegen solltest du mit guten und ehrlichen Freunden hierzu das Gespräch suchen – vielleicht auch mit deiner Familie oder deinem Partner. Vielleicht fühlt es sich auch für dich richtiger an, dir einen neutralen Gesprächspartner zu suchen (wie beispielsweise einen Coach oder Lebensberater). Gemeinsam mit deiner Vertrauensperson kannst du dann im Gespräch herausfinden, ob deine Perfektionsgedanken gesund und richtig sind – oder nicht. Und mit Sicherheit ergeben sich dann aus den Gesprächen schon die ersten Erkenntnisse, die deine Sicht, deine Gedanken und deine Handlungen verändern.

#3 Das Gefühl der Machtlosigkeit loslassen – du schaffst alles, was du dir vornimmst

Das Leben besteht aus Höhen und Tiefen. Und gerade wenn wir in einem Tal stecken, fühlen wir uns den Umständen ausgeliefert: Wir fühlen uns machtlos. Diesen Kampf können wir nicht vermeiden, denn er gehört mit dazu, sodass wir dann den Berggipfel erreichen können. Aber wir können in diesen Situationen lernen, anders zu denken und zu handeln.

Ein Tiefpunkt sollte uns nicht in die unendlichen Tiefen herunterreißen. Vielmehr sollte er der Ausgangspunkt sein für ein Umdenken. Denn wir sind in dieser Situation, weil uns das Universum etwas mitteilen möchte. Dem sollten wir bei allem Schmerz und bei aller Wut Aufmerksamkeit schenken, denn dahinter versteckt sich eine wichtige Lernaufgabe für uns und das Wachstum sowie die Weiterentwicklung, die wir in unserem Leben brauchen.

Wenn wir also mittendrin in den Schwierigkeiten stecken, dann sollten wir uns klarmachen, dass es immer Lösungen gibt. Statt in Selbstmitleid zu versinken und sich über das Schicksal zu beklagen, sollten wir genau dann stark sein und unsere Kraft und Macht aufleben lassen. Denn wir schaffen alles, was wir uns vornehmen.

To do:

Gerade wenn uns das Leben harte Lektionen erteilt, ist es sehr schwer, die Kraft zu haben, um den Weg aus den Problemen zu finden. Deswegen ist es mit Sicherheit hilfreich, wenn du deine Perspektive änderst. Nimm dir in einem ruhigen Moment Zeit und betrachte deine Lebenssituation mit all den Geschehnissen so, als wenn du sie als Kinofilm im Fernseher sehen würdest. Jetzt, wo du emotional nicht mehr mittendrin hängst, fällt dir da etwas auf? Bemerkst du, warum sich das alles so entwickelt hat? Nimm diese Erkenntnisse mit und stecke dir Ziele, um dich aus dieser Situation zu befreien. Halte Zwiegespräche mit dem Universum und die richtigen Antworten auf deine Fragen wirst du erhalten.    

#4 Ängste loslassen – das Universum ist auf deiner Seite

Unsere Gedanken, die sich um Mangel und Ängste drehen, sind sehr emotional. Sie kommen tief aus unserem Unterbewusstsein und sind manchmal schwer zu bändigen. Natürlich gibt es viele Gründe, warum wir uns Sorgen machen. Die täglichen Nachrichten liefern uns genug davon. Und es ist auch nicht falsch, sich zu sorgen und sich Gedanken zu machen.

Wenn sich diese Gedanken jedoch im Alleingang auf unser gesamtes Leben auswirken und unser Sein bestimmen, dann ist das nicht richtig. Sie schwirren im Kopf herum und für einen klaren Gedanken bleibt kein Platz und keine Zeit mehr. Und wenn sie überhandnehmen, machen sie uns handlungsunfähig und lähmen uns.

Deswegen ist es wichtig, diese Ängste einmal unter die Lupe zu nehmen. Grundsätzlich haben wir Angst vor etwas, das in der Zukunft passieren könnte. Denn wenn ich im Jetzt bin, also in der gegenwärtigen Situation, in der ich diese Zeilen lese, dann kann mir nur etwas Angst machen, was in der nächsten Sekunde, im nächsten Monat oder in den folgenden Jahren passieren kann. Also sprechen wir insgesamt über Zukunftsängste, die uns unser Leben schwer machen.

To do:

Beschäftige dich mit deinen Ängsten und schreibe dir auf, welche du hast und warum. Dann überlege dir, ob du etwas machen kannst, um diesen Situationen, vor denen du Angst hast, vorzubeugen. Wenn du zum Beispiel Angst hast, dass du finanziell nicht mehr zurechtkommen wirst, dann überlege dir Strategien, wie du dir Sicherheiten aufbauen kannst. Damit kommst du in die Handlung und die lähmenden Angstgefühle werden weniger. Ein weiterer sehr wirkungsvoller Schritt ist, dein Urvertrauen ins Leben zu finden oder wiederzufinden. Diesen Weg kannst du beginnen, indem du dich besinnst und mit dem Sein und der Natur verbindest. Beginne ein Dankbarkeitstagebuch zu führen, damit du dir der täglichen Freude in deinem Leben wieder bewusst wirst. Verbinde dich in ruhigen Momenten, in der Meditation oder im Gebet mit der Natur und dem Universum. Und sei gespannt darauf, welche Antworten du auf deine Fragen erhältst.

… und in der nächsten Woche werde ich den 2. Teil veröffentlichen. Da lernst du dann diese weiteren Einsichten und Gewohnheiten kennen:

#5 Das Bedürfnis nach Sicherheit loslassen – begrüße die Veränderung in deinem Leben

#6 Vergleiche mit anderen loslassen – du bist einzigartig und sollst es erkennen

#7 Leistungsdruck loslassen – nimm dir Zeit und sorge für dich

#8 Vergangenheit loslassen – lebe einfach jetzt und hier

#9 Menschen loslassen – du entscheidest, mit wem du deine Lebenszeit verbringst

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