In meinem letzten Blogbeitrag „Geheimnisse des Lebens – die 7 kosmischen Gesetze des Universums“ habe ich bereits die Theorie hierzu erklärt. Falls du ihn verpasst haben solltest, dann schau ihn dir noch einmal an, denn heute geht es an den praktischen Teil. Und es wird spannend, da in diesen 7 Prinzipien sich sehr wertvolle Werkzeuge für unseren Alltag verstecken.

Hier sind noch einmal die 7 kosmischen Naturgesetze im Überblick:

  1. Gesetz der Schöpfung
  2. Gesetz der Resonanz
  3. Gesetz der Schwingung
  4. Gesetz der Polarität
  5. Gesetz des Rhythmus
  6. Gesetz von Ursache & Wirkung
  7. Gesetz des Geschlechts

Das verbirgt sich hinter dieser hermetischen Lehre

Der Kosmos und das Universum funktionieren nach diesen zuvor benannten feinstofflichen Gesetzmäßigkeiten. Und da wir ein Teil von diesem großen Ganzen sind, gelten sie auch für uns – ob wir es wollen oder nicht! Sie sind also die Spielregeln für unser „Spiel des Lebens“.

Und wenn wir nach diesen Regeln und im Einklang mit ihnen leben, dann finden wir nicht nur inneren Frieden, sondern können auch bewusst von den positiven Seiten des Seins profitieren. Sie geben uns die Möglichkeit, unser Leben so zu gestalten, dass sich unsere Visionen und Wünsche erfüllen.

Mehr hierzu erfährst du in meinem letzten Blogbeitrag: „Geheimnisse des Lebens – die 7 kosmischen Gesetze des Universums“.

Der Grundgedanke der 7 kosmischen und feinstofflichen Naturgesetze

Zum Verständnis möchte ich hier noch einmal den Grundgedanken erklären, auf dem die hermetischen Prinzipien basieren. Dieser ist an und für sich einfach: Alles, was ist, ist Energie! Und damit ist tatsächlich ALLES gemeint. Von unseren Gedanken und Gefühlen über unseren Körper bis hin zum Mount Everest. Alles ist dieselbe Energie – nur in unterschiedlicher Dichte.

Wir spüren sie sogar, obwohl wir sie meist gar nicht richtig einzuordnen wissen. Denn wenn wir im Einklang mit ihnen sind, geht alles leicht und beschwingt von der Hand. Arbeiten wir jedoch gegen sie an, dann wird es richtig beschwerlich und anstrengend.

Zudem ist es wichtig zu wissen, dass alle Gesetze zeitgleich parallel ablaufen. Das bedeutet, wenn wir nur eins ignorieren, dann ignorieren wir in diesem Moment automatisch alle. Und ebenso wenig, wie wir die Schwerkraft verändern können, können wir auch diese 7 Gesetze nicht ändern.

Der Schlüssel liegt darin, sie zu kennen, zu verstehen und zu leben. Dann entfaltet sich eine enorme Kraft, die uns zum Schöpfer unseres Lebens und unserer gelebten Realität macht. Indem wir die kosmischen Zusammenhänge erkennen, können wir die Menschen, Situationen und Dinge manifestieren, die wir wirklich in unserem Leben haben wollen. Währenddessen leben wir im Vertrauen in unseren natürlichen Lebensfluss.

Die altägyptische Weisheitslehre in der Moderne

Zwar wurde diese hermetische Lehre bereits vor über 5.000 Jahren durch den berühmten Wissenschaftler Hermes Trismegistos niedergeschrieben, jedoch wurde sie lange Zeit geheim gehalten.

Somit war sie nur wenigen zugänglich und wurde zudem nur mündlich weitergegeben. Bei dieser Geheimlehre handelt es sich nicht um eine Religion. Dennoch haben sich zahlreiche Religionen ihres Wissens bedient, wie sich etwa an Textstellen aus den Veden, dem Koran und der Bibel feststellen lässt.

Schließlich wurde im frühen 20. Jahrhundert durch drei Autoren das Buch Kybalion veröffentlicht. Sie werden die „drei Eingeweihten“ genannt und mysteriös ist, dass sie anonym bleiben wollten. Damit schafften sie für unsere heutige Zeit eine okkulte Quelle der Weisheit – das Kyablion. In ihr wurden die 7 kosmischen Prinzipien schriftlich und für jeden zugänglich zusammengefasst.  

Schalte deinen Autopiloten aus und nutze dein inneres Navigationsgerät

Mit dieser Weisheitslehre haben wir alle Werkzeuge an der Hand, um unseren Geist nach dem universellen Prinzip auszurichten. So können wir unsere Gefühle, Gedanken und unsere gesamte Realität nach unseren Vorstellungen erschaffen, gestalten und beherrschen.

Höhen und Tiefen wird es dabei immer geben, nur gehen wir anders und leichter mit ihnen um und können sogar die Tiefen für uns entschärfen. Da wir den entscheidenden Erkenntnisschlüssel in der Hand halten und im Kopf haben, um sämtliche Umstände, Situationen und Entwicklungen in unserem Leben zu verstehen.

Demnach gibt es für uns keine Zufälle und Schicksalsschläge mehr. Es sind lediglich Manifestationen. Wir sind die Verursacher und niemand – außer wir selbst – ist dafür verantwortlich. Denn keine Person und kein Umstand kann uns davon abhalten, in unserem inneren Gleichgewicht zu leben – außer wir lassen es zu.

Die 7 universellen Prinzipien in der Praxis

Und jetzt kommen wir nach so viel Theorie endlich zur Praxis. Und es ist natürlich sehr viel auf einmal, aber das geht wohl allen von uns so, wenn wir zum ersten Mal von diesen sehr tiefgründigen Gesetzmäßigkeiten hören oder lesen.

Deswegen wird es einige Zeit dauern, bis wir sie richtig verstehen können und damit auch verinnerlichen. Es ist ein Prozess und dieser dauert so lange, wie er eben dauert. Wichtig ist nur, immer dranzubleiben. Und mit jedem Mal werden sich tiefere Ebenen des Verständnisses erschließen.

1. Gesetz der Schöpfung – Alles ist Energie.

„The all is mind, and the universe is mental.” Kybalion

Mit deinen Gedanken erschaffst du deine gelebte Realität. Also das Bild, was du von dir, von anderen und von Umständen sowie Situationen hast. Wenn dir das Bild nicht gefällt und du dein Leben ändern möchtest, dann musst du bei deinen Gedanken anfangen.

Um mehr innere Klarheit zu bekommen und auch deine Gedanken besser ordnen zu können, kannst du dir eine Strategie überlegen, wie du mit negativen Gedanken umgehst. Und wie du generell deine Gedanken im Falle eines Kopfchaos ordnen kannst.

Hinterfrage doch einfach Mal, woher ein negativer Gedanke, der dir gerade durch den Kopf schwirrt, überhaupt kommt. Ebenso kannst du dir zu Beginn angewöhnen, dass du ihn sofort mit einem positiven Gedanken aushebelst. Überlege dir, wie deine Welt aussehen soll und manifestiere sie mit guten Gedanken voller Dankbarkeit.

2. Gesetz der Resonanz – Wie oben, so unten.

„As above, so below. As below, so above.“ Kybalion

Wenn du nun gelernt hast, deine Gedanken auszurichten und in die richtige Richtung zu lenken, dann wirst du bemerken, dass sich auch deine Umwelt beginnt, zu verändern. Das passiert ganz von allein. Menschen werden in dein Leben treten, die ähnlich wie du denken und handeln. Auch werden sich Situationen ergeben, die für dich unerwartet und überraschend positiv sind.

Damit hast du schon deine ersten Erfolgserlebnisse und diese werden dich bestätigen. Arbeite weiterhin an deinen Gedanken und suche nach tieferer Erkenntnis. Bleibe achtsam und nimm jede positive Veränderung in deinem Außen dankbar war. Du kannst dazu auch Tagebuch führen. Wenn es weiterhin nicht so schöne Dinge gibt, dann forsche nach dem Grund und arbeite an dir.

3. Gesetz der Schwingung – Alles ist permanent in Bewegung.

„Nothing rests, everything moves, everything vibes.” Kybalion

Alles ist mit allem verbunden. Stetig sendest du Schwingungen mit deinen Gedanken und Gefühlen aus. Aber du empfängst diese auch aus deinem Umfeld. Wir Menschen bestehen zu 99,99 % aus Atomen, die sich in einer permanenten Bewegung befinden. Sie schwingen in unserer Energie, so als würden sie nach einer Melodie tanzen. Deine Gedanken bestimmen, ob es eine fröhliche oder traurige Melodie ist.

Deswegen besinne dich darauf, dass du zu fast 100 % reine Energie bist. Trage Sorge dafür und achte darauf, dass deine Frequenz und deine Schwingungen positiv sind. Dabei sind Gefühle wie Freude, Liebe und Dankbarkeit ausschlaggebend. So kannst du beispielsweise ein Dankbarkeitstagebuch führen. Zudem solltest du achtsam durch den Alltag gehen, egal wie stressig er ist.

4. Gesetz der Polarität – Wo Licht ist, ist auch Schatten.

„Everything is dual, everything has poles, everything has its pair of opposites. Like and unlike are the same. Opposites are identical in nature, but different in degree. Extremes meet and all truths are but half-truths. All paradoxes may be reconciled.” Kybalion

Jetzt kommen wir zu einer harten Nuss. Und mit Sicherheit ist dies eines der Prinzipien, die dir am meisten abverlangen wird, um sie zu verstehen. Es geht um die Polarität. Und so wie es immer zwei Pole gibt, stehen sich in allen Bereichen auch immer 2 Gegensätze gegenüber. Als Beispiel können wir Geld nehmen. Geld ist neutral und daraus entstehen die entgegengesetzten Pole Armut und Reichtum. Ein weiteres Beispiel sind Gefühle. Auch Gefühle sind zunächst neutral, aber daraus können dann die beiden Gegensätze Hass und Liebe entstehen.

Weitere Beispiele wären:

->Temperatur – kalt und warm

-> Größe – dick und dünn oder klein und groß

-> Entfernung – nah und weit

Entscheidend dafür, wie du eines dieser Extreme wahrnimmst, ist dein eigener Blickwinkel. So wie du etwas in einem Moment bewertest, das macht den Unterschied. Es ist vielleicht schön, wenn der Strand nah an unserem Haus liegt, aber wie sieht es mit dem Atomkraftwerk aus? Es gibt also kein Gut und Böse. Alles wird erst dazu, wenn du es bewertest. Also solltest du trainieren, nicht mehr zu werten – weder Menschen, Dinge noch Situationen und Umstände.

5. Gesetz des Rhythmus – Ein Kreislauf der Gezeiten.

„Everything flows out an in. Everything has its tides, and all things rise and fall. The pendulum-swing manifests in everything. The measure of the swing to the right is the measure of the swing to the left. Rhythm compensates.” Kybalion

Alles in deinem Leben ist vergänglich und befindet sich in einem immer wiederkehrenden Kreislauf. Die Natur macht es dir vor. Wie etwa Bäume, die sich während der vier Jahreszeiten verändern oder der Meerespegel, der sich alle 6 Stunden ändert. So ist es auch in deinem Leben – nichts ist von Dauer und kann festgehalten werden. Alles hat seinen eigenen Rhythmus im Universum und es geschieht in Zyklen.

Mache dir bewusst, dass es auch in deinem Leben (wie in allen anderen auch) Zyklen gibt. Halte nichts und niemanden fest und verharre in deinen Gedanken nicht in der Vergangenheit oder der Zukunft. Lass es einfach geschehen, denn du weißt, dass es danach wieder anders wird. Arbeite an deinen Gedanken, Gefühlen und Schwingungen, sodass du mit ganzer Kraft im JETZT dein Potenzial ausschöpfen kannst.  

6. Gesetz von Ursache & Wirkung – Nichts passiert ohne Grund.

„Every cause has its effect, and every effect has its cause. Everything happens according to law. Chance is but a name for law not recongnised. There are many planes of causation, but nothing escapes the law.” Kybalion

Es gibt immer eine Ursache und damit ist der Zeitpunkt X gemeint, an dem eine Aktion stattfand. Diese führt dann zu verschiedenen Reaktionen und aus diesen Reaktionen werden Lebenssituationen und Lebensumstände. Zum einen kannst du diese Ursache auslösen durch dein direktes Handeln. Und zum anderen können Ursachen auch Jahre später noch Folgen auslösen, die wir in unserem Unterbewusstsein gespeichert haben.

Das kann etwa ein minderes Selbstwertgefühl sein, verschiedenste Ängste, Bindungsprobleme etc. Um diese Ursachen aufzulösen, hilft die Hypnose sehr gut. Und grundsätzlich solltest du dir immer sehr bewusst darüber sein, dass dein Handeln – so unbedeutend es dir auch in dem Moment erscheinen mag – mit der entsprechenden Reaktion quittiert wird. Deswegen solltest du achtsam und überlegt handeln.

7. Gesetz des Geschlechts – Männliche und weibliche Eigenschaften im Einklang.

„Gender is in everything. Everything has its masculine and feminine principles. Gender manifests on all planes.” Kybalion

Es gibt im Universum Energien, die als männliche und weibliche eingeordnet werden. Die männliche Energie steht beispielsweise für Umsetzen, Schützen, Handeln, Verstand, Kontrollieren, Fokussieren. Während der weiblichen Energie etwa Eigenschaften wie Empfangen, Intuition, Hingabe, Kreativität, Heilen, Träumen und Urvertrauen zugeschrieben werden. Beide Energien sind Teile deiner Persönlichkeit. Und nur wenn sie in dir im Einklang sind, kannst du deine Kraft voll entfalten.

Deswegen solltest du einmal genauer hinschauen: Wie groß ist der männliche Anteil und wie stark ist der weibliche Anteil bei dir ausgeprägt? Analysiere einmal deine Gedanken und dein Handeln. Gibt es da ein Ungleichgewicht? Dann solltest du der Ursache dafür auf den Grund gehen und den zu kurz gekommenen Anteil in dir wachsen lassen.

Das musst du beachten, wenn du dich auf deine Erkenntnisreise begibst

Es ist wirklich außerordentlich und bemerkenswert, dass du dein Leben in die eigene Hand nehmen möchtest. Und auch wenn es sich manchmal auf diesem Weg nicht so anfühlt, aber du wirst in jeder Situation, die du erleben wirst, lernen. Egal, wie du sie für dich verbuchst – ob gut oder schlecht. Denn es geht nur darum, dass dir damit etwas von außen gespiegelt wird, woran du noch arbeiten musst.

Dabei solltest du das Folgende beachten:

Etwas zu wollen oder an etwas zu glauben, sind zwei vollkommen unterschiedliche Aspekte für die Umsetzung der hermetischen Prinzipien in der Praxis. Denn wenn du etwas unbedingt willst, aber nicht daran glaubst, dann wird immer dein Glauben gewinnen. Und das Wollen wird ihm unterliegen.

Dafür gibt es inzwischen wissenschaftliche Nachweise, wie beispielsweise in der Medizin den „Placebo-Effekt.“ Egal, ob du das richtige Medikament bekommst oder nur ein Bonbon, das wie eine Tablette aussieht. Solange du davon überzeugt bist und daran glaubst, dass du das richtige Medikament erhältst, hat es eine positive Auswirkung auf die Symptome und die Heilung.

Räume störende Glaubenssätze aus dem Weg

Damit du die 7 hermetischen Gesetze in dein Leben einbinden kannst, solltest du auch deine Glaubenssätze kritisch überprüfen. Und falls es welche geben sollte, dann müsstest du diese auflösen. Denn sie können dir im Weg stehen. Wie zuvor ausgeführt: Du willst etwas, kannst es aber nicht bekommen, weil du nicht daran glaubst. Das ist das Problem mit Glaubenssätzen.

Letztlich sind sie unbewusste Überzeugungen, die du für absolut wahr hältst, und damit sind sie unumstößlich. Der Grund dafür liegt in deiner Kindheit und den Prägungen, die du als Kind erfahren hast durch deine Umwelt. Zu diesen in jungen Jahren geprägten Überzeugungen zählen etwa „ich kann das nicht“, „Geld stinkt“, „das Leben ist ungerecht“, „man kann niemandem vertrauen“, „Männer weinen nicht“, „ich bin nicht gut genug“,  etc.

Falls du an einem Punkt ankommen solltest, an dem es mit deiner persönlichen und spirituellen Entwicklung einfach nicht mehr richtig weitergeht, dann könnte eben eine dieser in deinem Unterbewusstsein abgespeicherten Überzeugungen daran schuld sein. Gern kannst du mich kontaktieren, wenn du hier eine objektive Betrachtung und eine Unterstützung wünschst.

Bildnachweis: Bild von Eva Michálková auf Pixabay

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